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Motivation:

Von einer schweren Krankheit gerade erst halbwegs genesen, zieht und drängt mich das Fernweh schon wieder heftig in der Brust. Ich will raus, auf die Straße, reisen, unterwegs sein. Ich will weit fort, mich satt sehen an Landschaften, Bilder "fressen" bis das müde Hirn sie nicht mehr fassen kann. Und wenn ich zurück bin von der nächsten Reise, will ich das Gesehene genüßlich verdauen, die Bilder wiederkäuen, die Reise immer wieder neu erleben, mit jeder weiteren Erzählung und jedem Bericht mich wieder auf der Straße fühlen. Und während die Reise sich als Gefühl in mir rundet, verfestigt, zu einem Teil von dem wird, was mich ausmacht, möchte ich in meinen Träumen längst auf der übernächsten Reise sein.

Meine Nordkappfahrt, so naß und kalt und anstrengend sie auch war, hat mir die größte Befriedigung gegeben und für viele Monate meiner Seele Frieden. Meine Reisen dürfen gerne anstrengend sein. Ich bin noch nicht zu alt, Neues zu gewinnen. Und Dämonen trage ich schon lange nur noch wenige mit mir herum. Darum genieße ich es, mich auf meinen Reisen zu verlieren. Darum genieße ich das Gedicht über die Fahrten nach Ithaka ...

Aus lizenzrechtlichen Gründen (an die meine Frau, die Buchhändlerin, mich zu denken ermahnt hat) kann ich das Gedicht nicht in Gänze hier 'andrucken'. Darum veröffentliche ich hier ienen Link auf eine Textstelle im Internet (Lyrikwelt), die dieses Recht offensichtlich besitzt:

 

Ithaka

 

Ein fröhliches Glückauf

Friederich Prinz,
Februar 2010